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| ANGEBOTE VON MOBIT e.V. |
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"Schule Ohne Rassismus
- Schule Mit Courage"
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Workshop: Argumentationstraining
gegen rechte Parolen
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Eine Ausstellung zu und
gegen Antisemitismus
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Folienvortrag: Versteckspiel
- Zeichen und Symbole der rechtsextremen Szene
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Folienvortrag/Workshop:
"RechtsRock" - Identitätsangebot und Schlagwortgeber
für junge Menschen
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Folienvortrag: "Rechtsextremismus
in Thüringen"
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| "Schule
Ohne Rassismus - Schule Mit Courage" (SOR-SMC) |
MOBIT ist seit April
2005 Landeskoordinator des bundesweiten Projektes. Aktiv gegen Diskriminierung
und Rassismus eintreten - dieses Vorhaben verbindet bundesweit bereits
weit mehr als 300 SOR-SMC - Schulen. In Thüringen haben bisher
8 Schulen diesen Titel erworben. MOBIT will sich als Landeskoordination
aktiv für eine demokratische Schulkultur in Thüringen einsetzen.
Diese ist gekennzeichnet durch Pluralität, die Anerkennung der
Gleichheit aller Menschen, den Schutz von Minderheiten sowie einen
respektvollen Umgang miteinander, der auf einen Ausgleich unterschiedlicher
Interessen abzielt.
MOBIT arbeitet eng mit den früheren Koordinatoren und jetzigen
aktiven Partnern - Peter Reif-Spirek (Landeszentrale für politische
Bildung Thüringen) und Ullrich Ballhausen (Europäische Jugendbildungs-
und Begegnungsstätte Weimar) - zusammen. |
Mehr Informationen zu
SOR-SMC finden sich hier www.schule-ohne-rassismus.org
Zum Download des "Start-Infos" geht es hier www.schule-ohne-rassismus.org/start-info.html |
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Workshop:
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| Argumentationstraining
gegen rechte Parolen |
"In einer Krisenzeit
funktioniert eine Diktatur besser als eine Demokratie", "Der
Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten", "Deutschland
ist in einem gefährlichen Maße überfremdet".
Wer kennt sie nicht, die Sprüche und Parolen, die im privaten
Bereich oder in der beruflichen Tätigkeit von Menschen geäußert
werden? Doch was ist ihnen entgegen zu setzen? Wieso fallen uns die
besten Argumente meistens erst hinterher ein? In diesem Seminar werden
Gegenpositionen zu rechten Parolen gesucht und diskutiert. Dabei werden
nicht nur politische Informationen vermittelt, sondern es wird auch
die Redefähigkeit und -gewandtheit geübt sowie die Selbstsicherheit
gestärkt. |
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Anzahl der Teilnehmenden: 12-20 Personen
Zeit: 6-8 Stunden
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| Eine
Ausstellung zu und gegen Antisemitismus: |
| "Man
hat sich hierzulande daran gewöhnt
Antisemitismus in Deutschland
heute" der Amadeu-Antonio-Stiftung |
In Thüringen wurden
in den vergangenen Jahren jüdische Friedhöfe geschändet.
So wurden in Sondershausen, Gotha, Walldorf, Schwarza und Erfurt eine
Vielzahl von Grabsteinen umgeworfen und zum Teil zerschlagen. In Arnstadt
und Nordhausen wurden außerdem antisemitische Schmierereien
entdeckt. Schimpfwörter wie "Du Jude" oder "Du
Judensau" sind vor allem unter Jugendlichen attraktiv. Erschreckend
ist, dass Antisemitismus nicht nur bei Rechtsextremen auftaucht, sondern
überall in der Gesellschaft zu finden ist. Untersuchungen zeigen,
dass alte antisemitische Klischees heute keineswegs verschwunden sind.
Im Jahr 2005 hatte MOBIT mit verschiedenen Kooperationspartnern das
Projekt "Gemeinsam gegen Antisemitismus in Thüringen"
umgesetzt. In den Städten Meiningen, Gotha, Sömmerda, Schleusingen,
Suhl und Saalfeld wurde die Ausstellung gezeigt und mit lokalen Arbeitskreisen
ein Veranstaltungsprogramm zusammen gestellt. |
| MOBIT verleiht die
Ausstellung gern an zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen
in Thüringen, die sich gegen Antisemitismus engagieren wollen. |
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| Folienvortrag:
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| Versteckspiel
- Zeichen und Symbole der rechtsextremen Szene |
Zu Beginn
der 90er Jahre war das Bild des gewalttätigen neonazistischen
Skinheads so bekannt wie allgegenwärtig. Wenngleich dieses Erscheinungsbild
nicht gänzlich verschwunden ist, haben sich Auftreten, Kleidung
und Symbolik der extremen Rechten gewandelt. Die Szene trägt
jugendtypische Kleidung, die oftmals erst bei genauem Hinsehen als
Erkennungszeichen politisch Rechter gedeutet werden können.
Doch hinter dem veränderten Lifestyle verbirgt sich mehr als
ein neu entdeckter Hang zur Modernität. Gerade die strafrechtlichen
Sanktionen gegen Kennzeichen der NS-Zeit haben die neonazistische
Szene zu einem "Versteckspiel" genötigt, das mittlerweile
überraschend kreative Blüten treibt. Jugendlichen und jungen
Erwachsenen wird jetzt eine breite Palette an subkulturellen Bezügen
geboten, mit dem sie sich identifizieren können und die sie für
die rechte Szene ansprechbar machen können.
Dieses Modul vermittelt einen Überblick
über die neuen Symbole und Erscheinungsformen der extremen Rechten
und klärt über die Hintergründe der Verwandlung auf. |
Anzahl der Teilnehmenden:
10-20 Personen
Zeit: Seminar von 2 Std. oder Halbtagesveranstaltung |
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| Folienvortrag/Workshop:
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| "RechtsRock"
- Identitätsangebot und Schlagwortgeber für junge Menschen |
Schon seit vielen Jahren
existiert neben dem organisierten "politischen" Rechtsextremismus
eine ungeheuer facettenreiche subkulturelle Erscheinungsform, die
plakativ mit "RechtsRock" bezeichnet wird. Mit dem gezielten
Einsatz von Musik als Vermittlungsform gelingt es Neonazis junge Menschen
zu erreichen und für ihre Ideologie empfänglich zu machen.
Das Seminar beinhaltet die verschiedenen Richtungen des RechtsRock
wie Black-Metal, Hatecore etc. und alle parallel vorkommenden Stile
wie z.B. Darkwave und Neofolk, in denen Einflüsse rechtsextremer
Ideologie auftreten. Neben ausgewählten Hörbeispielen und
Videoausschnitten, können Texte analysiert und ihre Umdeutungsfähigkeit
nach Rechtsaußen sichtbar gemacht werden. Außerdem geht
es um demokratisch - emanzipatorische Gegenstrategien, Aufklärungsarbeit
und Stärkung von nicht-rechter Jugendkultur. |
Teilnehmer: 10-20
Personen
Zeit: Das Seminar kann als Vortrag (min. 1,5 Stunden) oder als ganztägiger
Workshop gehalten werden. |
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| Folienvortrag:
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| "Rechtsextremismus
in Thüringen" |
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Die extreme Rechte in Thüringen umfasst eine
ganze Reihe von Organisationen und Gruppierungen. Neben den Wahlparteien
NPD, DVU, REP und DP (Deutsche Partei) finden wir ein breites Netz
rechter und neonazistischer Kameradschaften, die in zahlreichen
Regionen Thüringens aktiv sind, rechtsextreme Propaganda vor
Ort betreiben, Ausgangspunkte für Dominanzbestrebungen in einzelnen
Kommunen sind und als erste Andockstelle für die Rekrutierung
von Jugendlichen dienen.
Was ist eigentlich Rechtsextremismus? Wie stark
sind rechtsextreme Einstellungen in Thüringen verbreitet? Was
sind die Strategien und Aktivitäten der extremen Rechte in
Thüringen? Was lässt sich über ihre Stärke sagen?
Welche Immobilien, Musikversände und Bands gehören ihnen?
Anschließend soll über mögliche lokale Strategien
gegen Rechtsextremismus in Thüringen diskutiert werden.
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Teilnehmer:
10-20 Personen
Zeit: Der Vortrag dauert ca. 1-1,5 Stunden |