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3. Zielgruppen
Rechtsextremismus ist kein Randphänomen und auch kein Problem,
das nur Jugendliche betrifft. Deswegen versucht MB, ein möglichst
breites Spektrum von Akteuren zu erreichen, die Ansprechpartner und Handelnde
vor Ort sind. Der zivilgesellschaftliche und lokale Ansatz der MBTs stellt
die Arbeit mit örtlichen Akteuren in den Vordergrund. Die aus der
Beratungspraxis gewonnene Fachexpertise ist allerdings auch ein Angebot
für landes- und kommunalpolitische Gremien und Institutionen.
Konkret beraten Mobile Beratungsteams folgende Zielgruppen:
• Einzelpersonen (Bürger/innen)
• Potenziell
oder real von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus Betroffene
und ihre Angehörigen
• Zivilgesellschaftliche
Initiativen und Organisationen, Migranten-
organisationen
und demokratische Jugendgruppen
• Sportvereine,
Gewerbetreibende, (Basisgliederungen demokratischer) Parteien, Verbände,
Gewerkschaften, Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften
• Professionelle
Multiplikatoren/innen und fachrelevante Gremien aus den Bereichen Schule, Jugendarbeit,
Sozialarbeit, Jugendhilfe
• Landes- und kommunalpolitische Verantwortungsträger, Verwaltung und/oder
Polizei
Je nach Bedarf und Fall unterscheidet sich die Intensität einzelner Bera-
tungsfälle
erheblich. So sind Menschen, die eine kurzfristige Beratung nachfragen, »Beratungsnehmende« bzw. »Klienten«,
während langfristige Beratungsbeziehungen durch Partnerschaften und Kooperationen
gekenn-
zeichnet sind. Zur Vereinfachung wählen MBTs daher häufig
den Oberbegriff »Akteur« als Beschreibung ihres »Gegenübers«.
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