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"Ich begrüße die Entscheidung der Bundesregierung,
mit den zusätzlichen fünf Millionen Euro die Arbeit der Strukturprojekte
und damit auch der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT) langfristig zu sichern
und weiter zu entwickeln. Wir freuen uns über dieses positive Signal und
sehen darin auch eine Wertschätzung der engagierten Arbeit unser fünf
Mobilen Berater und Beraterinnen in Thüringen", sagt der Vorstandsvorsitzende
des MOBIT e.V. Wolfgang M. Nossen. "Allein schon
aus fachlichen Gesichtspunkten wäre es unverantwortlich, wenn man die gemachten
Erfahrungen, die erworbenen Kompetenzen und die aufgebauten Netzwerke des MOBIT-Teams
aus den vergangenen fünf Jahren einfach opfern würde. Das sehen auch
46 Wissenschaftler so, die explizit die Weiterführung der Strukturprojekte
fordern", so Nossen weiter. MOBIT kann seine Arbeit in Thüringen aber
nur fortsetzen, wenn es eine Kofinanzierung seitens der Landesregierung erhält.
Benötigt werden 20%, was 55 000 Euro entspricht. In den vergangenen drei
Jahren wurde dem MOBIT e.V. die Bitte um Kofinanzierung verwehrt. MOBIT ist somit
das einzigste Mobile Beratungsteam in den ostdeutschen Bundesländern ohne
Kofinanzierung. "Wir haben zur Kenntnis genommen,
dass die Landesregierung bereit ist Projekte zu fördern. Deshalb haben wir
im Juni der Landesstelle Gewaltprävention, wie vereinbart, drei Projektvorschläge
zugesandt. Diese werden nun schon seit vier Monaten geprüft. Wir bitten die
Landesregierung mit uns das Gespräch zu suchen, um gemeinsam über die
Zukunft von MOBIT zu beraten", so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende
des MOBIT e.V. Steffen Lemme. "Nicht-Staatliche
und staatliche Akteure sollten gemeinsam gegen das Erstarken des Rechtsextremismus
handeln. Wir müssen jetzt aktiv werden, um den Einzug der NPD in den Thüringer
Landtag zu verhindern", so Lemme weiter. |