| Beginnend mit dem 17.
Oktober in Eisenach ist in insgesamt 5 Städten die Ausstellung "Opfer
rechter Gewalt in Deutschland seit 1990" zu sehen. Zur Ausstellung wird ein
umfangreiches Begleitprogramm erstellt, dessen Details noch detailliert veröffentlicht
werden. Zeitraum und Ausstellungsorte finden Sie untenstehend. Die Ausstellung
porträtiert 131 Menschen, die zwischen 1990 und 2004 Opfer rechter Gewalt
wurden. Sie werden jeweils mit einem Porträtfoto vorgestellt, unter dem Name,
Alter, Herkunft und Beruf des Opfer sowie die Todesumstände notiert sind.
Die Angaben basieren auf Medienberichten und sind daher lückenhaft; wurde
kein Bild eines Opfers veröffentlicht, ist sein Porträt durch eine leere
Rasterfläche ersetzt. Die Texte in der Ausstellung sind in deutscher und
englischer Sprache. Die Ausstellung beginnt und endet mit leeren Flächen,
die auf Todesfälle durch rechte Gewalt vor 1990 und nach 2004 verweisen.
An eine kurze Einleitung und einen Bildnachweis schließen sich 131 Porträts
in chronologischer Reihenfolge an. Unterbrochen
wird die Reihe an drei Stellen durch jeweils drei Spiegel mit den Aufschriften
"Täter?", "Opfer?", "Zuschauer?". Zwischen
die Porträts der Opfer sind beliebig gewählte Urlaubspostkarten montiert,
die das Selbstverständnis von Gastfreundschaft und Offenheit mit der Realität
von Hass und Gewalt in ein Spannungsfeld setzen. Weitere Informationen zur Ausstellung
selbst unter www.opfer-rechter-gewalt.de. |