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MOBIT Erfurt
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Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit im Rahmen des Bundesprogramms “TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“.
mitteilungen - artikel
„Opfer rechter Gewalt in Deutschland“ - Ausstellung in Gotha vom 9. bis zum 22. Dezember
NPD kündigt für den Samstag Kundgebung an
06.12.2006

Mobit zeigt vom 9. bis 22. Dezember im Gothaer Haus der Versicherungsgeschichte die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 9 bis 13 Uhr. Für Schulklassen werden Führungen mit pädagogischem Begleitprogramm angeboten.

Die Ausstellung porträtiert 131 Menschen, die zwischen 1990 und 2004 Opfer rechter Gewalt wurden. Sie werden jeweils mit einem Porträtfoto vorgestellt, unter dem Name, Alter, Herkunft und Beruf des Opfers sowie die Todesumstände notiert sind. Die Angaben basieren auf Medienberichten und sind daher lückenhaft; wurde kein Bild eines Opfers veröffentlicht, ist sein Porträt durch eine leere Rasterfläche ersetzt. Die Texte in der Ausstellung sind in deutscher und englischer Sprache. Eröffnet wird die Ausstellung mit der am Samstag im Haus der Versicherungsgeschichte stattfindenden Tagung „Perspektiven 2009 – Thüringen fit gegen Rechtsextremismus“.

Offenbar hat dies die NPD zum Anlass genommen, vor dem Tagungsort eine Kundgebung zu organisieren. „Wir werden auch weiterhin gegen Neonazis „Gesicht zeigen“ und uns nicht einschüchtern lassen“ so Uwe Schubert vom Mobit-Team. Zu der Veranstaltung werden u. a. Vertreter der Thüringer Parteien und der ehem. Regierungssprecher Uwe Karsten Heye erwartet.