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Innerhalb einer Woche finden bzw. haben im kleinen
Ort Kirchheim zwischen Erfurt und Arnstadt wieder zwei Konzertveranstaltungen
der neonazistischen Szene stattgefunden.
Am 12. Dezember fand dort ein Konzert der sog. NSHC (NationalSozialistischer
Hard- bzw. HateCore) - Szene statt. Die auftretenden Gruppen kamen
fast alle aus Sachsen-Anhalt, es waren aber auch Thüringer
Größen dabei. Die Gruppe "Daily Broken Dream"
bspw. nennt sich selbst eine NSHC-Band und bekennt sich zum Nationalsozialismus.
Sie hieß früher "Race Riot". Etwa 120 Zuschauer
aus der Szene waren anwesend.
Beim zweiten Konzert am kommenden Wochenende handelt es sich um
einen Auftritt sogenannter NSBM (NationalSozialistischer Black Metal)
- Gruppen. Veranstalter ist der Kreis um Hendrik Möbus, der
1993 mit einem Kollegen seiner Band "Absurd" einen Mitschüler
getötet hatte. Auch hier sind bekannte Gruppen aus diesem "musikalischen"
Genre angekündigt.
Vom 27.12. - 29.12. 2009 kündigt die Szene darüber hinaus
im Internet ein sog. Julfest in der Region Erfurt an. Auch hier
ist Kirchheim wieder der Veranstaltungsort.
"Mindestens 17 rechtsextreme Veranstaltungen in diesem Jahr
in der sog. Erlebnisscheune, damit ist Kirchheim für uns der
Veranstaltungsort der extremen Rechten in Thüringen",
kommentiert Uwe Schubert von der mobilen Beratung.
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