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Uwe Schubert vom Mobilen Beratungsteam erklärt
hierzu: "Die Zahlen des gerade vergangenen Jahres sprechen
eine eindeutige Sprache. Während die Anzahl rechtsextremer
Gewalttaten und die der rechtsextremen Musikveranstaltungen auf
dem Niveau des Vorjahres bleibt, hat sich die Gesamtzahl der Aktivitäten
des organisierten Rechtsextremismus nahezu verdoppelt. Dies erklärt
sich mit dem bereits im vergangenen Jahr zu beobachtetem Versuch
der Neonazis, sich ein Biedermann-Image zu geben. Auf spektakuläre
Provokationen und Gewaltaktionen wird lieber verzichtet, man stilisiert
sich mittlerweile sogar selbst, wie unlängst mehrfach in Erfurt,
zum Opfer. Um bis zur Landtagswahl 2009 breiteren Schichten der
Bevölkerung als wählbar zu erscheinen, werden neue, für
Rechtsextreme völlig unbekannte Politikbereiche besetzt. Unterschiedliche
Themen der Landes- und Kommunalpolitik kommen vor oder auch grundsätzlichere
wie Hartz 4 oder Auslandseinsätze der Bundeswehr."
"Es ist wichtig, dass weiterhin beachtet wird, dass die NPD
rechtsextrem ist, sie in der Kontinuität der NSDAP und des
deutschen Nationalsozialismus steht. Alle Versuche den "Wolf
im Schafspelz" zu geben, müssen zurückgewiesen werden",
so Schubert weiter. "Den Schafspelz verlässt der Wolf
manchmal allerdings von selber, z.B. bei rechtsextremen Großevents
wie dem "Fest der Völker" im September in Jena. Bei
diesen Anlässen wird der wahre Charakter der NPD wieder deutlich."
An dieser Stelle verweisen wir noch einmal auf unsere Pressemitteilung
zum Landesparteitag der NPD im Dezember des vergangenen Jahres.
Die Zahl der rechtsextremen Aktivitäten in
Thüringen ist von 175 im Jahr 2006 auf 327
im Jahr 2007 gestiegen. Alle Details finden Sie hier.
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